„Das Gesamtbild zeigt Rückenwind für Aktien“ (Sponsored Post)

Vor einem Jahr startete €uro am Sonntag das Projekt „VermögensverwalterEXTRA“. Zwölf führende unabhängige Vermögens­verwalter wurden begleitet, um ihre Leistungen und Fonds für potenzielle Anleger transparent und greifbar zu machen. Das Projekt geht weiter. Doch jetzt ist Zeit für eine Zwischenbilanz, präsentiert von HANSAINVEST, Donner & Reuschel und Hauck & Aufhäuser.

Vor einem halben Jahr saßen sie schon einmal beim Round­table von €uro am Sonntag zusammen: Einige der besten Vermögensverwalter des Landes tauschten sich aus, gaben Einblick in ihre Strategien und Erwartungen. Nun trafen sie sich wieder – zu einem Fazit der vergangenen zwölf Monate und ­einem Blick nach vorn.

Werner: Was erwarten Sie für die internationale Konjunktur?

Steffen Opitz: Der Zollstreit zwischen den USA und China kann jederzeit wieder eskalieren. Wegen des stabilen Arbeitsmarktes in den USA und der Kauflaune der Amerikaner gepaart mit den Wahlen glauben wir jedoch an einen weiterhin positiven Aktienmarkt.

Klaus Hinkel: Wir erwarten positive Überraschungen in Bezug auf die Konjunktur sowohl in Europa als auch den USA und China. Speziell Europas Automobilsektor hat einen Boden gebildet.

Matthias Helfesrieder: Sollte vonseiten der Fiskalpolitik nicht mehr ­Unterstützung kommen, glauben wir insgesamt an ein weiterhin nur moderates Wirtschaftswachstum.

Rolf Kieckebusch: Neutral bis leicht positiv mit konjunktureller Seitwärtsbewegung der internationalen Märkte bis hin zur leichten Aufhellung des weltwirtschaftlichen Sentiments.

Werner: Wie schätzen Sie das Umfeld für Aktien für die kommenden Monate ein?

Gabriele Hartmann: Rein statistisch sind die Vorwahljahre in den USA ­erfolgreiche Zeiten für Aktien. Die enorme Liquidität wird sich auf Dauer im Umfeld von Null- und Negativzins Alternativen suchen. Das Gesamtbild bedeutet also nach wie vor Rückenwind für Aktienmärkte.

Markus Sievers: Bei einer Erholung der Wirtschaft, einem positiven Verlauf der Handels­gespräche und der Austrittsverhandlungen Großbritanniens ist noch viel Luft nach oben.

Peter Henrich: Da wir eher fundamental beziehungsweise mathematisch an die Sache gehen, sind uns US-Aktien zu teuer. Wir favorisieren daher eher ­Europa, aber vor allem die Schwellenländer, die für uns die besten Chancen bieten.

Steffen Opitz: Auch bei geringerem Wachstumstempo der Weltwirtschaft erwarten wir mittelfristig eine gute Aktienmarktentwicklung. Dies gilt ins­besondere für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen mit solider Dividendenpolitik.

Werner: Wie schätzen Sie das Umfeld für Bonds für die kommenden Monate ein?

Guido Barthels: Die Bondmärkte spiel­ten bis vor wenigen Wochen eine tiefe Rezession. Insgesamt erwarten wir keine weiteren Renditerückgänge von den jetzigen Niveaus, sondern erwarten eher einen leichten Renditeanstieg sowohl in Europa als auch den USA.

Sievers: Die Notenbanken werden das kurze Geld billig halten. Das bedeutet eine gesunde Spread­-Ausweitung zwischen Kurzläufern und Long-Bonds. Deutsche Zehnjährige bekämen wieder eine positive Rendite.

Werner: Wie beurteilen Sie aktuell die deutschen Märkte?

Wallrich: Die Zinsen werden insgesamt niedrig bleiben, lediglich am langen Ende kann es zu einem leichten Anstieg kommen.

Kieckebusch: Insbesondere zyklische Titel konnten an Fahrt aufnehmen und revidierten in Teilen die zuvor drastisch reduzierten Schätzungen. Weiteres ­Potenzial resultiert auch hier aus der möglichen Entspannung des Handelskonflikts. Insofern sind wir leicht positiv gestimmt.

Hinkel: Wir erwarten weiter nachhaltig steigende Aktienkurse. Und zukünftig wieder mehr Investitionen im Bereich der kleineren Werte.

Werner: Kommen wir zu Ihren Produkten. Bitte erklären Sie kurz Ihre grundsätzliche Strategie.

Hinkel: Es handelt sich um einen ­Mischfonds mit bis zu 50 Prozent Ak­tienquote. Die übrigen Gelder werden breit diversifiziert überwiegend in Unternehmensanleihen angelegt. Der Fonds nutzt die Chancen am Aktienmarkt, bietet aber gleichzeitig eine Absicherung.

Wallrich: Der als Absolute-Return-Produkt konzipierte Wallrich AI Libero ist eine Fondsvariante der seit vielen Jahren bewährten Prämienstrategie, die in entscheidendem Maße auf dem Einsatz moderner Datenanalyse-Technologien und künstlicher Intelligenz beruht. Dabei werden unter Berücksichtigung vergangenheitsbezogener Daten und aktueller Marktparameter an der Terminbörse Eurex Stillhalterpositionen auf den Euro Stoxx 50 eingegangen und dafür kontinuierlich Optionsprämien vereinnahmt.

Helfesrieder: Für Anleger, die ein ausgewogenes Portfolio suchen, das der jeweiligen Marktentwicklung angepasst wird, bündeln wir bewährte VV-Fondskonzepte mit unterschiedlichen Risikoklassen und ergänzen diese vereinzelt um Spezial­investments wie Immobilien-Assets.

Sievers: Der apano Global Systematik ist ein Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept, der über kostengünstige ETFs weltweit über alle Branchen und Märkte streut. Er vereint mathematische Systematik und analytische Bewertung.

Kieckebusch: Der ENRAK Wachstum und Dividende global eignet sich besonders für die langfristig Anlage. Er fasst globale Big Player mit starken Marken zusammen.

Henrich: Wir investieren nicht in einzelne Werte, wir investieren lieber in hervorragende Investmentfonds. Unsere Anleger erwarten eine höhere langfristige Rendite, können aber auch stärkere Schwankungen ertragen.

Opitz: Der MLB-Stiftungsfonds FV ist das Basisinvestment für defensiv orientierte und langfristig denkende Anleger, insbesondere für Stiftungen. Wir investieren bis zu 80 Prozent in unsere dynamische Anleihestrategie, 20 Prozent ­legen wir mit unserer MLB-Dividendenstrategie im Aktienbereich an.

Hartmann: Mit unserem weltweit investierenden Aktienfonds richten wir uns an einen risikobewussten Buy-and-Hold-Investor mit mehrjährigem Anlagehorizont, der seinen eigenen Lebensstil zunehmend nachhaltig auszurichten beginnt. Der Fonds investiert in Unternehmen, die vom Wachstum in nachhaltigen Zukunftslösungen profitieren.

Barthels: Der TBF GLOBAL INCOME ist ein defensives Basisinstrument mit dem Ziel, einen kontinuierlichen Ausschüttungsbetrag zu erwirtschaften. Die maximale Aktienquote liegt bei 25 Prozent. Die Ausschüttungsrendite der vergangenen zehn Jahre liegt zwischen 3,5 und 4,9 Prozent.

Werner: Wie lief es die vergangenen Monate, wo waren Sie aktiv?

Hinkel: Die Volatilität wurde weitest­gehend eliminiert, und das Sondervermögen bewegt sich in kleinen Schritten auf die fortentwickelte Ausrichtung zu.

Kieckebusch: Im laufenden Jahr weist der Fonds eine Wertentwicklung in Höhe von 19,55 Prozent auf. Insbesondere das erste Halbjahr trug signifikant zur guten Performance bei.

Sievers: Das Timing war außerordentlich gut, der Fonds hat sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt.

Henrich: In der zweiten Jahreshälfte tauschten wir beispielsweise unseren Fonds aus dem Bereich Gesundheitswesen, der 2018 den MSCI-Weltindex deutlich outperformte, in einen weltweit anlegenden Aktienfonds, der den MSCI seit Auflegung geschlagen hat.

Frank Walter: Der Perspektive OVID Equity Fonds liegt im vergangenen halben Jahr bei geringerer Schwankung gleichauf mit dem DAX. Damit wird er seinem Anspruch gerecht, mit niedrigerer Schwankung positive Aktienerträge zu erwirtschaften

Opitz: Im laufenden Jahr beträgt die Wertentwicklung 6,7 Prozent.

Werner: Was haben Sie gekauft und verkauft?

Hinkel: Bei einigen französischen ­Aktien mit überproportionaler Performance haben wir Gewinne mitgenommen. Die Erträge flossen in die neue vierprozentige Semper-Idem-Underberg-Anleihe.

Helfesrieder: Im Juni haben wir die Goldpositionen auf circa zehn Prozent aufgestockt. Danach haben wir einige defensive VV-Fonds und ausgewogene VV-Fonds sowie den etwas dynamischeren Acatis Gané aufgestockt. Im Oktober wurden drei dynamische Fonds (VV-Fonds und Aktienfonds) integriert.

Sievers: Zuletzt haben wir bei zyklischen Positionen Gewinne mitgenommen und wegen Hongkong die Region Asien deutlich reduziert. Die Kassenquote beträgt aktuell 27 Prozent.

Kieckebusch: Die letzten Transaktionen waren Erhöhungen. Gekauft wurden Adobe, Alphabet, Nestlé, Mowi, Danaher, Microsoft, Nextera Energy und Microsoft. Wirecard haben wir reduziert.

Henrich: Außer unserer Goldminen-­Position haben wir den Rohstoffbereich vollständig verkauft. Dafür investierten wir in einen Indien-Aktienfonds.

Walter: Neue Positionen wurden bei A2 Milk Company, Nabaltec und Kurita ­Water eröffnet. Getrennt haben wir uns von Orsted aufgrund der überdurchschnittlichen Marktentwicklung, American Water Works wurde deshalb ­deutlich abgebaut.

Barthels: Bei Anleihen liegt unser Fokus auf Unternehmen in Veränderungsprozessen. Bei Aktien sind Japan, Goldminen, Technologie, Energie und 5G Schwerpunkte.

Die Aktions-Teilnehmer sind allesamt Top-Experten für gut gemanagte Investmentfonds. Ihre Produkte sind über boerse-online.de erwerbbar. Die Porträts der ausgewählten Cracks und ihrer Produkte finden Sie hier.