„Frei von Vertriebsvorgaben und Weisungen Dritter“ (Sponsored Post)

€uro am Sonntag startet das Projekt „VermögensverwalterEXTRA“. Zwölf führende unabhängige Vermögensverwalter werden ein Jahr lang begleitet. Ihre Leistungen und Fonds sollen für potenzielle Anleger ständig transparent und greifbar sein. Die Porträts der ausgewählten Cracks und ihrer Produkte finden Sie hier.

Werner: Stellen Sie sich mal einen Bundeskanzler Habeck von den Grünen vor. Wir würden Sie in diesem Fall Ihre Portfolios umstellen?

Waldhoff: Das wäre eine Herausfor­derung, aber sicherlich vorstellbar. Zunächst würden wir wohl defensiver agieren. Dann abwarten und beobachten, was eine neue Regierung beschlösse.

Sievers: Klar wäre: Nur weil es in Deutschland eine grüne Regierung gäbe, würde dies das Weltaktienklima nicht sofort beeinträchtigen. Da müsste sehr viel mehr passieren. Wahrscheinlich würden auch wir im Vorfeld Aktienpositionen in Deutschland abbauen.

Kieckebusch: Es käme auf die politische Ausrichtung der neuen Regierung an. Wäre sie eher bürgerlich geprägt, dann böte dies auch Chancen. Bei einem Linksruck würden wir sicherlich defensiver agieren als heute.

Werner: Rüber auf die andere Seite des Atlantiks: Wie schätzen Sie die ­aktuelle konjunkturelle Lage in den USA ein?

Hinkel: Die ist momentan durchaus stark durch den US-Präsidenten Trump geprägt. Eine Verschärfung der Handelsstreite mit China und der EU würde auch die Exporte hierzulande treffen.

Huber: … ich vermute, das wird uns auch noch eine Weile begleiten. Es hat sich gezeigt, dass das Ganze – über die nachlassende US-Konjunktur – Auswirkungen auf das Zinsniveau zu haben scheint, zumindest indirekt.

Barth: Einkaufsmanagerindizes und weitere Indikatoren deuten aktuell auf eine Abschwächung der US-Konjunktur hin. Wir glauben, dass Trump bis zu den Präsidentschaftswahlen im November 2020 alles versuchen wird, das zu drehen.

Werner: Wird Italien zu einem Problem für den Euro?

Huber: Die hohen italienischen Schulden können und werden eine große Rolle spielen und damit verbunden die Frage, ob der Konsum oder ob Investitionen beim Ausgeben im Vordergrund stehen werden. Ich glaube nicht, dass Italien den Euro verlassen wird.

Weeres: Brüssel wird die Italiener wohl irgendwie einfangen. Wahrscheinlich baut man ihnen eine Brücke …

Werner: Und wie schätzen Sie die ­Situation der Schwellenländer aktuell ein?

Hinkel: Wir glauben, dass China auch in den kommenden Jahren im Vergleich mit anderen sogenannten Schwellenländern gut abschneiden wird. Das Land ist riesig und bietet wirklich sehr interessante Unternehmen.

Sievers: In den Schwellenländern werden wir alle weiterhin hohe Volatilitäten aber auch viele Chancen beobachten können, da bin ich mir sicher. China haben wir dabei eigentlich ständig in Beobachtung.

Waldhoff: Wir sind nicht wirklich sehr aktiv in den Schwellenländern. Wenn wir dabei ein Land bevorzugen, dann ist das Indien oder Russland.

Kiefer: Bedenken Sie, die Seidenstraße ist für China ein strategisches, politisches Thema mit höchster Priorität. Die Chinesen wollen nichts anderes, als ­wieder dorthin zu kommen, wo sie vor Hunderten von Jahren waren: an die Spitze des Welthandels.

Werner: Kommen wir zu Ihnen als ­Vermögensverwalter: Was würden Sie sagen sind Ihre Stärken, und wo genau heben Sie sich denn von Ihren Wettbewerbern ab?

Waldhoff: Wir haben bereits seit über 20 Jahren Erfahrungen bei der Auswahl von Wertpapieren zum Thema Nachhaltigkeit. Seit dem Jahr 2015 haben wir – zusammen mit Gabriele Hartmann – unsere gesamte Vermögensverwaltung auf Nachhaltigkeit umgestellt. Das ist ein Thema, das wir absolut beherrschen. Unser Fonds, der Perspektive OVID Equity, ist ein weltweit investie­render Aktienfonds der die aktuellen UN-Nachhaltigkeitskriterien aktiv beachtet und umsetzt.

Sievers: apano Investments bietet vor allem Strategien an, die es Investoren ermöglichen, sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten erfolgreich zu sein. Der apano Global Systematik ist ein Aktienfonds mit sehr flexiblem, an die Marktsituation angepasstem Investitionsgrad. Dabei investiert der Fonds vorwiegend in ETFs und wurde bereits 2015 als „Aktienfonds für Vorsichtige“ aufgelegt.

Huber: Das investmentorientierte Konzept bei Invita-Invest basiert auf aus­gewählten kapitalschützend ge­manag­ten Vermögensverwaltungs-Fonds („VV-Fonds“). Anleger profitieren von einer ausgesprochen hohen Flexibilität und absoluter Transparenz, von be­ständigeren Wertzuwächsen, von wesentlich mehr Sicherheit und deutlich reduzierten Kursschwankungen (Volatilität).

Hinkel: Wir schicken einen europäischen Aktienfonds ins Rennen, bei dem wir die Momentum- mit der Value-Analyse kombinieren. Das Aktienvermögen ist dabei dauerhaft abgesichert. Wir verstehen uns als eine flexible Investmentboutique und kombinieren aus Sicherheitsgründen sehr gern Assetklassen, die nicht miteinander korrelieren.

Barth: Aramea Asset Management arbeitet im Team bereits mehr als 20 Jahre zusammen. Wir haben uns bei einer Vielzahl großer institutioneller Adressen bewiesen. Der Aramea Rendite Plus setzt stark auf Nachranganleihen und konnte in den vergangenen Jahren etwa neun Prozent per annum erwirtschaften.

Kieckebusch: Kirix setzt auf Kontinuität. Wir wechseln unsere Berater nur sehr ungern aus, weil sie zu den besten im Markt zählen. Unser ENRAK Wachstum + Dividende hat von Morningstar fünf Sterne bekommen. Wir liegen aktuell bei einer Aktienquote von circa 80 Prozent und sind mehrheitlich in den USA engagiert.

Weeres: ICM ist ein sehr individueller Vermögensverwalter – wir sind voll und ausschließlich den Kundeninteressen verpflichtet. Der Kapitalertrag Plus ist ein Multi-Asset-Fonds der sehr konservativ agiert. Auf der Rentenseite setzen wir zum Beispiel auf Staats- und Unternehmensanleihen. Die Cashquote liegt momentan bei 43 Prozent.

Werner: Welchen Ratschlag würden Sie vermögenden Privatkunden aktuell besonders ans Herz legen?

Huber: Jeder, der die Kaufkraft seines Vermögens erhalten möchte, ist gezwungen, in irgendeiner Form ins Risiko zu gehen. Das lässt sich leider nicht ändern.

Barth: Es liegen weiterhin viele Milliarden bei Banken und Sparkassen in Form von Termineinlagen. Das ist nicht sinnvoll. Das Geld sollte arbeiten.

Hinkel: Richtig. Es sind keine Zinsen da. Aber die Inflation ist da! Packen Sie Aktien/-Fonds in Ihr Portfolio und mischen weniger stark schwankende, aber Performance-interessante Wertpapiere aus den Segmenten Immobilien- wie auch Mittelstands-Finanzierungen, Gold- und Devisenhandel und natürlich auch Revitalisierungs-Immobilien und/oder risikoreduzierte Strategiefonds bei.

Weeres: Ebenfalls Zustimmung. Die Anleger sollten etwas tun, man kann sein Geld heute nicht nur einfach liegen lassen. Anders als bei Banken und Sparkassen sind wir als unabhängige Ver­mögensverwalter zu 100 Prozent auf der Seite des Kunden …

Werner: Das würden die ganz großen Adressen jetzt auch sagen.

Herzberg: Bestimmt. Nur Größe bedeutet nicht unbedingt Qualität. Die unabhängigen Vermögensverwalter sind einfach komplett und vollständig den Interessen ihrer Kunden verpflichtet.

Rieke: Auf Verbandsebene ist ja nicht umsonst per Ehrenkodex geregelt, dass die Finanzdienstleistungen unabhän­giger Vermögensberater „frei von Vertriebsvorgaben und Weisungen Dritter“ zu erbringen sind …

Kieckebusch: Und bei dieser Verpflichtung müssen wir zusammen mit dem Kunden besprechen, wie wir eine vernünftige gemeinsame Strategie entwickeln. Nicht jeder Vermögensverwalter kann alles. Eine einmal ausgetüftelte sinnvolle Strategie sollten beide Seiten dann auch möglichst lange durchhalten.

Waldhoff: Langfristiges Denken ist eine elementare Grundlage. Und natürlich eine angemessene Diversifikation, die ihrerseits strategisch sein sollte. Zu oft – und da sehe ich jetzt auch wieder die größeren Institute – erscheint mir die Diversifikation eher zufällig und von eigenen Interessen gesteuert.

Sievers: Das Niedrigzinsumfeld zwingt Anleger, umzudenken. Haben Sie den Mut zu investieren, würde ich empfehlen. Gern sehr individuell und mit Unterstützung durch einen vernünftigen, unabhängigen Vermögensverwalter.